Luftreiniger vs. Lüften – Ein Überblick

Luftreiniger vs. Lüften – Ein Überblick (nicht nur für Pandemie-Zeiten)

Wurde die Qualität und Reinheit der eigenen Atemluft erst durch die Thematisierung der Feinstaubbelastung in deutschen Innenstädten stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung gebracht, hat spätestens durch die Corona-Pandemie auch die Luftqualität in geschlossenen Räumen einen ungeahnten Stellenwert in allen Teilen der Gesellschaft eingenommen.
Denn Viren (nicht nur das Corona-Virus) verbreiten sich allgemein in unzureichend oder selten belüfteten Räumen durch die oft zitierten Aerosole sehr gut. Um die Aerosole konsequent und nachhaltig aus der zur Verfügung stehenden Raumluft zu entfernen, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung – mit unterschiedlichen Wirkungsgraden, je nach Art, Größe und Nutzung des Objektes.

Lüften – das klassische Hausrezept

Räume wirkungsvoll und regelmäßig zu lüften war bereits vor der Corona-Pandemie für viele von uns nicht nur ein tägliches Ritual, sondern sollte zum Beispiel gerade bei Wohngebäuden regelmäßig und konsequent durchgeführt werden. Denn richtiges Stoßlüften tauscht nicht nur die Atemluft aus, sondern ist zudem wichtig für das klimatische Gleichgewicht und beugt der Schimmelbildung wirksam vor. Zudem tauscht das Lüften das ausgeatmete Kohlendioxid gegen Sauerstoff aus und – wichtig bei der Betrachtung hinsichtlich der aktiven Virusbekämpfung – reduziert die gegebenenfalls kontaminierten Aerosole erheblich.
Lüften ist also in vielerlei Hinsicht eine empfehlenswerte Routine mit zahlreichen positiven Wirkungen. Doch leider ist in vielen belebten Innenbereichen das regelmäßige und richtige Stoßöffnen der Fenster (Kippen ist kein Lüften!) schlicht nicht umsetzbar. Entweder sind die nötigen Intervalle nicht einzuhalten, die Fenster zu klein oder gar nicht komplett zu öffnen oder die Jahreszeit macht einen Strich durch die Rechnung. Denn ein ausreichender Luftaustausch findet nur dann statt, wenn ein ausreichend großer Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenluft besteht oder, in Bezug auf die wärmeren Monate, überhaupt Wind geht, der die Luft in Bewegung versetzt. Auf diese Faktoren weist beispielsweise die Deutsche Physikalische Gesellschaft explizit hin.

Luftreiniger mit HEPA-Filtern – sowohl Ergänzung als auch Alternative

Auf der Suche nach sinnvollen Ergänzungen zum regelmäßigen Lüften und den AHA-Reglen in Restaurants, Bildungseinrichtungen, Büros und Praxen stößt man schnell auf professionelle Luftreiniger. Diese können durch ihre speziellen Filteranlagen ebenfalls virushaltige Aerosole nachhaltig reduzieren. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft gibt daher eine sogenannte Mischlüftung aus manuellem Luftaustausch (Lüften) und dem Einsatz von Reinluftfiltern als Weg zum bestmöglichen Schutz vor. Eine Studie der Uniklinik Münster aus dem Januar 2021 geht sogar noch einen Schritt weiter und kommt zu dem Ergebnis, dass spezielle Luftreiniger – wie beispielsweise die Geräte aus dem Portfolio von Wenski – Gute Raumluft – besser vor einer Virus-Infektion schützen als das Stoßlüften. Ausschlaggebende Faktoren dabei sind die Art der verwendeten Filter, Dimension und Aufstellort des Gerätes sowie die verarbeitbare Luftmenge pro Stunde. Die professionelle Beratung, Berechnung und Wartung durch Fachleute ist daher unumgänglich, wenn die eingesetzten Geräte das Ansteckungsrisiko in geschlossenen Räumen dauerhaft und nachhaltig senken sollen. Die Experten von Wenski – Gute Raumluft beraten Sie kompetent und fachmännisch, wenn es um die perfekte Lösung für ihr Objekt geht! Testen Sie uns!

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