Aerosole – ein Begriff in aller Munde

Was sind Aerosole

Der Begriff Aerosole begegnet uns im Kampf gegen die Corona-Pandemie nahezu tagtäglich, wenn es um die gezielte Forschung nach den Ansteckungswegen geht. Was der Begriff bedeutet, wo wir überall auf Aerosole stoßen, welches Risiko von ihnen ausgeht und wie man mit Aerosolen sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich am besten umgeht möchten wir Ihnen mit dem folgenden Beitrag einmal aufschlüsseln.

Was sind Aerosole überhaupt und wo treffen wir auf sie?

Als Aerosole werden kleinste Schwebeteilchen, bestehend aus flüssigen oder festen Partikeln, in der Luft bezeichnet. Im Prinzip sind das also in aller Regel nichts anderes als Mikrotröpfchen. Während größere Aerosolpartikel relativ schnell zu Boden sinken, können Teilchen kleiner als 10 Mikrometer stundenlang in der Luft verbleiben. Aerosole entstehen schon durch das bloße Atmen, wobei sich die Wissenschaft inzwischen einig ist, dass eine Aerosolbelastung unter freiem Himmel absolut zu vernachlässigen ist. Sobald sich Menschen jedoch in geschlossenen Räumen ansammeln werden sie also zwangsläufig mit beachtlichen Aerosolansammlungen konfrontiert. Zur Einordnung: Stößt der Mensch beim Atmen etwa 100 Mikrotröpfchen (=Aerosolpartikel) pro Sekunde aus, sind es beim Niesen schon bis zu 20.000.

Welches Risiko geht von Aerosolen aus?

Um diese Frage zu beantworten musste die Wissenschaft zunächst untersuchen, ob in den Aerosol-Tröpfchen überhaupt komplette Viren zu finden sind. Forschern der Universität von Florida ist jedoch gelungen, vollständige Sars-Cov-2-Viren auf Aerosolen nachzuweisen – inzwischen gilt die Fähigkeit der Mikrotröpfchen, als Viren-Taxi zu dienen, als wissenschaftliches Faktum. Und dabei geht es nicht nur um die aktuell allgegenwärtigen Corona-Viren, sondern auch viele andere Virenarten.

Während größere Aerosol-Tröpfchen absolut gesehen auch mehr Viren enthalten können als kleinere, sinken diese aber auch schneller zu Boden und sind daher nur für einen sehr kurzen Zeitraum potentiell gefährlich. Auf sie bezieht sich zum Beispiel die geltende Abstandsregel von 1,50m. Kleinere Partikel enthalten dementsprechend weniger Viren, können aber um so länger in der Luft verbleiben. Zudem sind Aerosole generell nicht stabil und verändern sich in Abhängigkeit von Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Luftbewegung und -druck stetig. Die Berechnung von Aerosol-Ausbreitungen und entsprechenden Modellen ist daher extrem schwer und kaum belastbar.

Was die Wissenschaft bislang weiß

Ein führender Forscher, der sich hierzulande mit dem Thema der Aerosole auseinandersetzt, ist Prof. Dr. Martin Kriegel, Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts an der TU Berlin. Er untersucht unter anderem, inwiefern die Ausbreitung des Corona-Virus von der Zusammensetzung und Größenverteilung der Partikel in der ausgeatmeten Luft abhängt. Für das Verhalten der Aerosole ist laut ihm aber nicht nur die Größe der Trägerpartikel entscheidend, sondern auch das Raumklima, die Art und Weise der Lüftung sowie die Luftwechselrate.

Letzteres Kriterium bekommt man mit professionellen Luftreinigern von Wenski – Gute Raumluft in Verbindung mit einer fachmännischen Berechnung der Gerätegröße und einer sinnvollen Platzierung im Raum bestens in den Griff. So sieht das auch Prof. Dr. Kriegel, der in einer Veröffentlichung auf der Plattform „Lungenärzte im Netz“ zitiert wird, dass sich seiner Meinung nach gerade die kleineren Partikel unter 50 Mikrometer ohne maschinelle Lüftung weit im Raum verbreiten und lange dort verweilen. Im Gegensatz dazu breiten sich sogar Kleinstpartikel zwischen 5 und 20 Mikrometer durch maschinelle Lüftung weniger weit aus und werden zum allergrößten Teil abgeführt, so Prof. Dr. Kriegel.

So sind professionelle Luftreiniger auf HEPA-14-Basis eine wirksame Waffe im Kampf gegen das Infektionsrisiko in geschlossenen Räumen, und das wissenschaftlich bestätigt.
Wie genau Luftreiniger helfen, lesen Sie auf der Seite Viren in Aerosolen
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Quellen: www.umweltbundesamt.de / www.swr.de / www.lungenaerzte-im-netz.de

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